Baby Alltag - Wenn mein Kind Krank ist | ⏱️ 6 min.

Babys und Kleinkinder bekommen häufiger Fieber als Erwachsene. Fieber selbst ist aber keine Krankheit, sondern lediglich die Reaktion des Körpers auf Krankheitserreger. Ab wann gilt die Körpertemperatur als besorgniserregend und was ist im Ernstfall zu tun? Wie kann die Körpertemperatur ohne Thermometer überwacht werden? Hier die wichtigsten Informationen.

ERHÖHTE TEMPERATUR ODER FIEBER?

In der Regel reagieren Kinder viel öfter auf Krankheitserreger mit Fieber als Erwachsene. Daher ist es nicht untypisch, wenn Fieber bei deinem Baby oder Kind häufig auftritt. In der Regel spricht man von erhöhter Temperatur oder dem klassischen Fieber, wenn die Körpertemperatur 38,5 °C (oder 38 °C bei Babys unter 6 Monaten) übersteigt, ab 39 °C hat dein Kind bereits hohes Fieber. In der Regel sind sehr hohe Temperaturen über 41 °Celsius äußerst selten.

Auch ohne tatsächlich krank zu sein, kann die Körpertemperatur deines Kindes erhöht sein, beispielsweise wenn es sich körperlich verausgabt, (zu) warm angezogen oder zugedeckt ist.

WAS BEDEUTET FIEBER BEI BABYS UND KINDERN?

Fieber an sich sollte Eltern nicht gleich in Panik versetzen! Schließlich handelt es sich dabei um keine Krankheit, sondern lediglich um ein Symptom, dass in der Regel durch Krankheitserreger verursacht wird. Dringen diese Erreger in den Körper ein, werden sie automatisch vom Abwehrsystem bekämpft. Dabei werden Botenstoffe freigesetzt, die zum Gehirn gelangen und dort ein Signal zum Temperaturanstieg abgeben. Die erhöhte Temperatur hilft dem Abwehrsystem, die Krankheitserreger zu bekämpfen und durch aktivierte Abwehrzellen die Vermehrung von Bakterien und Vieren zu hemmen.

Wie stark die Temperatur ansteigt, hängt einerseits von der Art und Menge der Krankheitserreger und anderseits vom allgemeinen Gesundheitszustand deines Kindes ab. Für ein ansonsten gesundes Kind ist Fieber also eine gute Sache und sollte nicht sofort bekämpft werden.

In jedem Fall gilt es, Ruhe zu bewahren, (etwas) abzuwarten und die Situation sowie das Fieber konstant zu beobachten.

TIPP:
Wenn dein Kind krank ist, kann das regelmäßige Fiebermessen in bestimmten Situationen zur Zerreißprobe werden, vor allem in der Nacht, wenn dein Kind schläft.

In diesem Fall hilft dir unser fürsorglicher Marienkäfer "Mary by sticklett". Er wird ganz einfach an unserer Nachtwäsche angebracht und misst in regelmäßigen Abständen die Körpertemperatur deines Kindes. In unserer Mary by sticklett Smartphone App hast du die Temperatur-Werte stets im Blick.

WAS SIND TYPISCHE SYMPTOME BEI FIEBER?

Neben der erhöhten Körpertemperatur können folgende Symptome auf Fieber und mögliche Krankheitserreger hindeuten:

  • Warme bis heiße Stirn, oftmals aber kalte Hände und Füße
  • Gerötetes Gesicht und/oder blasse Haut
  • Müde Augen oder fehlende Tränen
  • Trockener Mund und trockene Lippen
  • Appetit- und Kraftlosigkeit
  • Starkes Frieren und Schüttelfrost
  • Sehr häufiges Weinen und das Bedürfnis nach Elternnähe


WAS TUN, WENN MEIN KIND FIEBER HAT?

Wenn dein Baby oder Kind Fieber hat, so fehlt ihm in der Regel etwas Energie. Viel Schlaf und Bettruhe sind genauso wichtig wie ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Denn schon bei erhöhter Temperatur kann dein Kind viel Flüssigkeit verlieren. Deshalb ist es wichtig, deinem Kind warme und flüssige Speisen anzubieten, um es vor dem Austrocknen zu bewahren. Wenn dein Kind gerade nicht essen oder trinken möchte, zwinge es nicht, gib ihm etwas Ruhe und versuche es später wieder. Regelmäßiges Lüften des Zimmers unterstützt dabei, den Stoffwechsel zu normalisieren.

Zu Beginn des Fiebers schwitz dein Kind nicht und Hände und Füße sind kalt. Bei starkem Frieren oder gar Schüttelfrost erzeugt der Körper durch das Schütteln noch mehr Wärme und das Fieber steigt. Deshalb ist es wichtig, durch Körpernähe und Decken das Zittern zu regulieren. Außerdem gibt die Nähe deinem Kind ein Gefühl von seelischer Wärme und es fühlt sich wohler, obwohl die Temperatur noch ansteigt. Wenn die Hände und Füße warm sind und dein Kind leicht ins Schwitzen kommt, kann man es leicht abdecken. Dies ist immer ein gutes Zeichen, denn der Körper ist von sich aus bereit, die Körpertemperatur wieder zu senken.

Fiebersenkende Mittel wie Zäpfchen, Tropfen oder Säfte und Tabletten sollten nach ärztlicher Anweisung und dem allgemeinen Wohlbefinden deines Kindes verabreicht werden. Jedoch wird oft empfohlen, damit zu warten, bis die Temperatur über 38,5 °C, noch besser über 39 °C liegt.

Wie immer gilt es auch hier – beobachte dein Kind und verlasse dich auf dein Bauchgefühl.

HINWEIS:
Wenn dein Baby jünger als 6 Monate ist und erhöhte Temperatur bzw. Fieber hat, solltest du bereits ab den ersten Symptomen einen Arzt aufsuchen. In den ersten Lebensmonaten bekommen Babys sehr selten Fieber. Sollte es mal dazu kommen, kann dies auf einen ernstzunehmenden Infekt hindeuten.

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WANN MUSS ICH ZUM KINDERARZT?

Ab wann Fieber bei Kindern bedenklich ist, hängt von der Situation ab. Zum Beispiel kann ein plötzlicher Temperaturanstieg zum Fieberkrampf führen. Im ersten Moment wirkt das ganze sehr angsteinflößend und dramatisch, ist aber im Grunde nicht lebensbedrohlich für dein Kind. Nach ein paar Minuten beruhigt sich der Krampf.

Bist du dir trotz allem unsicher, so ist das Aufsuchen einer Arztpraxis nie verkehrt und verschafft dir schnell Klarheit. Darüber hinaus ist eine Kontaktaufnahme mit dem Arzt bzw. der Ärztin in verschiedenen Fällen besonders wichtig:

  • Dein Baby ist nicht älter als drei Monate, hat durchgehend erhöhte Temperatur oder andere o.a. Anzeichen.

  • Dein Kind ist unruhig, schreit sehr viel und schrill.

  • Das Fieber hält länger als 2-3 Tage an und geht trotz fiebersenkender Maßnahmen nicht zurück.

  • Bei Begleitsymptome wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Durchfall.
  • Dein Kind wirkt teilnahmslos und weggetreten, fühlt sich sehr schwach und müde.
  • Dein Kind möchte überhaupt nichts essen oder etwas trinken.

  • Dein Kind hatte einen Fieberkrampf.
  • Das Fieber ist zwar gesunken, aber dein Kind fühlt sich noch immer nicht gut.

Weiterführende Infos: Fieberkrampf & wie ihr im Ernstfall reagieren solltet.

MUSS MEIN KIND BEI FIEBER IM BETT BLEIBEN, OBWOHL ES FIT IST?

Trotz erhöhter Temperatur oder Fieber muss dein Kind nicht zwingend im Bett bleiben. Fühlt sich dein kleiner Schatz fit, dann lass es auch ruhig spielen. Kinder sind trotz ihres Alters sehr intuitiv – wenn sie sich krank fühlen, werden sie sich schon auf die Couch oder das Bett legen.

Achte nur darauf, dass dein Kind während dem Spielen auch immer genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Behalte auch während des Spielens die Körpertemperatur im Auge. Ein plötzlicher Temperaturanstieg kann zum Fieberkrampf führen.

FIEBERMESSEN OHNE THERMOMETER?

Für dich als Elternteil ist das Fiebermessen häufig wichtig, um die Temperatur des Kindes zu erfahren. Nicht viele Kinder mögen das klassische Fiebermessen mit einem Thermometer. Daher ist es sinnvoll, auch andere zuverlässige Alternativen zu nutzen, um über einen längeren Zeitraum die Temperatur deines Kindes im Blick zu behalten.

In dem Fall hilft unser smarter Marienkäfer Mary by sticklett, der ganz einfach an unserer Nachtwäsche angebracht wird, und automatisch in regelmäßigen Abständen die Temperatur misst und die Atmung dabei überwacht. Er erkennt darüber hinaus auch einen schnellen Temperaturanstieg und informiert dich darüber, damit die du rechtzeitig handeln kannst und ein Fieberkrampf vermieden werden kann.


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Quelle: netdoktor.at, stiftung-gesundheitswissen.de